Persönlichkeitsentwicklung an der Universität als zentrales Studienziel

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Abstract Moderne Universitäten verstehen sich nicht nur als Lehranstalten oder Denk­­fabriken, sondern vor allem als lebensbegleitende Bildungsstätten, die „Bildung durch Wissenschaft“ ermöglichen, indem sie neben der fachlichen auch die persönliche Weiterentwicklung ihrer Studierenden fördern. Dieser Beitrag skizziert die (ursprünglich) humanistische Vision des Bologna-Prozesses und greift vor diesem Hintergrund beispielhaft zwei der innovativsten Komponenten des international kompatiblen St. Galler Studienmodells heraus: Die inte­grative Konzeption des Kontextstudiums und das extracurriculare Coaching-Programm zeigen in eindrucksvoller Weise wie universitäre Persönlichkeitsbildung im Rahmen der vorgegebenen Bologna-Struktu­ren realisiert werden kann. Der Fokus liegt dabei auf dem Erwerb überfachlicher Kompetenzen als konkretisierten Bildungszielen und auf dem Einsatz aktivierender und studierendenzentrierter Lehr-Lernmethoden zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. Studieren bedeutet demnach im Kern, seine Persönlichkeit, sein Weltbild und seine (über)fachli­chen Kompetenzen zu ent­wickeln.
Authors Hoidn, Sabine
Editors Brosziewski, J.; Mäder, C. & Nentwich, J.
Language German
Subjects business studies
social sciences
education
HSG Classification contribution to education
Date 2015
Publisher UVK
Place of Publication Konstanz
Page Range 219-236
Title of Book Vom Sinn der Soziologie
Depositing User PD Dr. Sabine Hoidn
Date Deposited 24 Jun 2016 17:13
Last Modified 20 Jul 2022 17:28
URI: https://www.alexandria.unisg.ch/publications/248581

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Hoidn, Sabine: Persönlichkeitsentwicklung an der Universität als zentrales Studienziel. In Brosziewski, J.; Mäder, C. & Nentwich, J. (ed.): Vom Sinn der Soziologie. Konstanz : UVK, 2015, S. 219-236.

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