Moralische Überforderung und die Ambivalenz des Helfens in der Coronakrise

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Abstract In dem Projekt VERSUS-Corona1 untersuchen wir den Einfluss der Pandemie auf den Alltag, Versorgungsbeziehungen und Formen der Unterstützung in Haushalten, Nachbarschaften und Generationsbeziehungen. Auf unsere Fragen nach Interdependenzen berichteten unsere Forschungsteilnehmenden von der Erfahrung der gegenseitigen Abhängigkeit vor dem Hintergrund der ungleichen Auswirkungen von Schulschließungen, Kontaktsperren und wirtschaftlichen Turbulenzen in Deutschland. Zu Beginn der Pandemie mündete diese Erfahrung in einemWunsch, andere zu unterstützen und ihnen zu helfen. Im Verlauf der Pandemie wurde dieser Wunsch zunehmend von einem Gefühl der moralischen Überforderung überlagert. In unserem Artikel spüren wir dem Dilemma zwischen dem Wunsch zu helfen und der Erfahrung nicht helfen zu können nach.
Authors Poppinga, Almut; Streinzer, Andreas; Zieringer, Carolin; Wanka, Anna & Marx, Georg
Editors Beuerbach, Jan; Gülker, Silke; Karstein, Uta & Rösener, Ringo
Language English
Subjects social sciences
cultural studies
political science
HSG Classification contribution to scientific community
Date 2021
Publisher De Gruyter
Place of Publication Berlin and Boston
Page Range 75-90
Title of Book Covid-19: Sinn in der Krise
Depositing User Dr. Andreas Streinzer
Date Deposited 24 Jan 2022 18:23
Last Modified 01 Apr 2022 13:37
URI: https://www.alexandria.unisg.ch/publications/265686

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Poppinga, Almut; Streinzer, Andreas; Zieringer, Carolin; Wanka, Anna & Marx, Georg: Moralische Überforderung und die Ambivalenz des Helfens in der Coronakrise. In Beuerbach, Jan; Gülker, Silke; Karstein, Uta & Rösener, Ringo (ed.): Covid-19: Sinn in der Krise. Berlin and Boston : De Gruyter, 2021, S. 75-90.

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