Kollektive Selbsttäuschung und die epistemologische Dimension der Demokratie

Item Type Conference or Workshop Item (Paper)
Abstract Die politische Wirklichkeit ist umkämpft. Politische Sprache wird verhandelt, Koalitionen werden errungen, im Wahlkampf wird um Stimmen gekämpft. Jedoch ist das Terrain, auf dem politisch gehandelt wird, ein unebenes. Politik ist ein Feld epistemischer Unsicherheit. In diesem Beitrag entwickle ich einen Begriff der kollektiven Selbsttäuschung, den ich im Anschluss auf die epistemologischen Bedingungen der Demokratie anwende. Es ist Teil der Demokratie falsch zu liegen und sich zu irren, jedoch zeichnet sich die Demo-kratie im Vergleich zu anderen staatlichen Regierungsformen dadurch aus, dass die politi-schen Akteure in der Regel Rede und Antworten stehen (müssen), Verantwortung über-nehmen (wollen) oder ihre Entscheidungen revidieren (können). Kollektive Selbsttäuschun-gen wären dann nicht als Schwächen des Systems «Demokratie» zu verstehen, sondern viel eher eine Einsicht in die Unsicherheit des Wissens in unserer spätmodernen Welt
Authors Pistor, Simon Kenny Alexander
Language English
Subjects political science
HSG Classification contribution to scientific community
Event Title Nachwuchstagung Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft
Event Location Akademie für politische Bildung, Tutzing
Event Dates 8.7.2022
Depositing User Simon Kenny Alexander Pistor
Date Deposited 18 Oct 2022 14:15
Last Modified 18 Oct 2022 14:15
URI: https://www.alexandria.unisg.ch/publications/267616

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Pistor, Simon Kenny Alexander: Kollektive Selbsttäuschung und die epistemologische Dimension der Demokratie. - Nachwuchstagung Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft. - Akademie für politische Bildung, Tutzing.

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