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Der republikanisch-demokratische Verfassungsstaat im südlichen Neu-Europa seit 1776. Zur Geschichte der Globalisierung des Staatsmodells der Aufklärung am Beispiel der "Constituciones políticas" Spanisch-Amerikas

Kurzfassung Dieses Projekt behandelt die Entwicklung des republikanisch-demokratischen Verfassungsstaates in Lateinamerika im 19. und 20. Jahrhundert aus einer Perspektive der historischen Verfassungsvergleichung im grösseren Zusammenhang der politischen Geschichte des Betrachtungszeitraumes. Exemplarisch werden Kolumbien und Chile vertieft und der europäischen Entwicklung gegenübergestellt. Für den Zeitraum von der aufgeklärten Revolution bis 1918 ergibt sich das in der europäischen Historiographie bislang nicht angemessen gewürdigte Bild, dass der amerikanische Südkontinent unter nahezu jedem diskutierbaren Gesichtspunkt einen verfassungshistorischen Entwicklungsvorsprung besessen hat: Grundrechtskataloge, die frühe Abschaffung der Todesstrafe, die Einführung der Gewerbefreiheit, die Rechtsstaatlichkeitsgenese, Verfassungsgerichtsbarkeit etc. sind hier nur einige Beispiele unter weiteren. Damit ist zugleich die Frage gestellt, warum sich diese Dichotomie nach 1945 in ihr Gegenteil verkehrt hat.

Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit der Universidad de los Andes in Bogotá, an deren historischer Abteilung (Dekanin: Prof. Diana Bonnett) der Projektleiter von August bis Oktober eine Gastprofessur wahrgenommen hat. Eine Fortsetzung im Sommer 2005 ist geplant.
   
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Partner Etappenweise finanziert vom SNF (58.800 SFR) und vom GFF (75.855 SFR)
Kooperation mit der Universidad de los Andes in Bogotá
Typ Grundlagenforschungsprojekt
Status abgeschlossen
Projektstart 2004
Projektende 2006
Weitere Informationen Vgl. Anschlußprojekt mit übergreifender Gesamtdarstellung. Dort werden auch die Projektpublikationen dargestellt
Themen
Methoden
Kontakt Bernd Marquardt