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Soziale, ökologische und ökonomische Dimensionen eines nachhaltigen Energiekonsums in Wohngebäuden

Kurzfassung Der hohe Verbrauch nicht-erneuerbarer Energien ist aufgrund der damit verbundenen Umweltschäden – vor allem in Form von klimarelevanten Emissionen – ein wesentliches Risiko für das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung. Der Anteil der privaten Haushalte am Endenergieverbrauch in Deutschland betrug 2005 knapp 30%, mit steigender Tendenz. Überlegungen zur Minderung des Energieverbrauchs sollten deshalb zunehmend den Bereich der privaten Haushalte in den Mittelpunkt rücken.

Das Projekt verfolgt die primäre Zielsetzung, die Wissenslücke zwischen der beobachtbaren Kaufentscheidung und den ihr zu Grunde liegenden Präferenzen bzw. den damit verbundenen sozialen Prozessen zu schließen. Hierfür werden in zwei Teilprojekten folgende zwei Aspekte untersucht:

- Erstens werden die bekundete Präferenzen („stated preferences“) zur Kaufentscheidung innovativer nachhaltiger Produkte von privaten Haushalten erhoben und das Entscheidungsverhalten mittels ökonometrisch geschätzter multinomialer diskreter Entschei-dungsmodelle erklärt. Zusätzlich werden auf Basis bereits existierender Datenbestände Bestimmungsfaktoren für bereits stärker diffundierte Technologien analysiert (Team Prof. Rolf Wüstenhagen, IWÖ-HSG).

- Zweitens wird untersucht, welche Rolle die geschlechtsspezifische Konstruktion der in Privathaushalten zur Anwendung kommenden Technologien im Zusammenhang mit der Kaufentscheidung spielen. Anhand teilnehmender Beobachtungen, Interviews, Dokumen-tenanalysen und Gruppendiskussionen wird der Vergeschlechtlichungsprozess einzelner Technologien analysiert und die Konsequenzen für eine nachhaltige Nutzung herausge-arbeitet (Team Dr. Julia Nentwich, OPSY-HSG).
   
Schlagwörter (Tags) Nachhaltige Entwicklung, nachhaltiger Konsum, Stated Preference Survey, Discrete Choice Experimente, erneuerbare Energie, Gender & Technology, Science and Technology Studies, STS
   
Webseite http://kooperationen.zew.de/de/seco
Partner Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW), Mannheim; Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) Karlsruhe; Öko-Institut e.V. Freiburg; Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin); Universität St. Gallen, Lehrstuhl für Organisationspsychologie (OPSY-HSG), Institut für Wirtschaft und Ökologie (IWÖ-HSG)
Typ Grundlagenforschungsprojekt
Status abgeschlossen
Projektstart 2008
Projektende 2010
Auftraggeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (Deutschland)
Weitere Informationen
Themen Nachhaltige Entwicklung, nachhaltiger Konsum, erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Gender und Technologie, Vergeschlechtlichung
Methoden Stated Preference Survey, Discrete Choice Experimente, teilnehmende Beobachtung, Dokumentenanalyse, qualitative Interviews
Kontakt Rolf Wüstenhagen