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Puppenstuben, Bauecken und Waldtage: (Un)doing gender in Kinderkrippen

Kurzfassung Das Projekt untersucht, wie im Alltag von Kinderkrippen Geschlecht konstruiert wird und welche Veränderungsprozesse durch den Einbezug von männlichen Kleinkindererziehern in Gang gesetzt werden können. Geschlecht kann von Erzieherinnen und Erziehern, von den Kindern, aber auch vom Raum-, Spielzeug- und Medienangebot dramatisiert (doing gender), oder aber dethematisiert werden (undoing gender). Um (un)doing gender in diesem noch kaum erforschten Feld zu untersuchen, wird ein ethnographisches Vorgehen mit narrativen Interviews mit Krippenleitungen, männlichen und weiblichen Erziehenden, sowie videobasierter Beobachtung der Alltagsinteraktion, und einer Dokumenten- und Raumanalyse gewählt. Die Ergebnisse zeigen auf, welche Relevanz Geschlecht im Alltag von Kinderkrippen besitzt und legen damit eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung einer geschlechterreflexiven Pädagogik im Bereich der frühkindlichen Bildung und der Teilhabe von Männern in diesem vorwiegend von Frauen geprägten Berufsfeld. Das Projekt leistet damit einen zentralen Beitrag zur Analyse von Persistenz und Wandel der Geschlechterverhältnisse.
   
Schlagwörter (Tags) un/doing gender, Kinderkrippen, institutionelle Arrangements, professionelle Identität, frühe Kindheit
   
Webseite http://www.nfp60.ch/D/projekte/bildung_karriere/gender_ki...
Partner Dr. Franziska Vogt, PHSG
Typ Grundlagenforschungsprojekt
Status laufend
Projektstart 2010
Projektende 2013
Weitere Informationen
Themen un/doing gender in Kinderkrippen
Methoden Ethnographie, narrative Interviews, Dokumenten- und Raumanalyse, videobasierte Beobachtungen
Profilbereich SHSS - Kulturen, Institutionen, Märkte (KIM)
Kontakt Julia C. Nentwich