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Familienfreundlichkeit in Organisationen

Kurzfassung Die Einführung von Massnahmen zur Familienfreundlichkeit, wie z.B. Teilzeitarbeit, Kinderkrippen oder Job-Sharing, verläuft oft nicht so einfach, wie zumeist anfänglich gedacht. Hier setzt die Fragestellung dieses Forschungsprojekts an: Untersucht wurden die Verständnisse von Familienfreundlichkeit in Schweizer KMU im Rahmen verschiedener neuerer Schweizer Wettbewerbe zur Auszeichnung "familienfreundlicher" Unternehmen. Durch ein multiperspektivisches, qualitatives Vorgehen wurden bei den untersuchten KMU sechs unterschiedliche Verständnisse (interpretative Repertoires) von Familienfreundlichkeit herausgearbeitet und deren jeweilige Funktionen und Konsequenzen aufgezeigt. Es zeigt sich, dass erhebliche Widersprüche und Konflikte zwischen der Zielsetzung der Programme und den grundlegenden Annahmen über Arbeit, Geschlecht und Unternehmen bestehen. Zentral für die Frage, inwieweit ein Familienfreundlichkeitsprogramm tatsächliches Veränderungspotential beinhaltet, ist nach diesen Ergebnissen vor allem das jeweilige Verständnis einer geschlechtsspezifischen Arbeits-, Verantwortungs- und Raumteilung.
   
Schlagwörter (Tags) Family Friendliness, gender
   
Partner
Typ Grundlagenforschungsprojekt
Status abgeschlossen
Projektstart 2002
Projektende 2003
Weitere Informationen
Themen
Methoden problemzentrierte Interviews, Gruppendiskussion
Kontakt Anja Ostendorp