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Gleichbehandlung im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis

Kurzfassung Das privatrechtliche Arbeitsverhältnis ist durch den privatrechtlichen Grundsatz der Vertragsfreiheit geprägt. In den Schranken des Rechts umfasst die Vertragsfreiheit auch die Freiheit, Arbeitnehmende ungleich zu behandeln oder zumindest bei der Anstellung zu diskriminieren (mit Ausnahme der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts).

Völker- und verfassungsrechtliche Entwicklungen verändern die Ausgangslage. Ein Schutz vor ungerechtfertigter Ungleichbehandlung und darauf, nicht wegen eines die Persönlichkeit bestimmenden Merkmals diskriminiert zu werden, wird vermehrt in Verhältnissen unter Privaten als notwendig erachtet, insbesondere im Arbeitsverhältnis. Es drängen sich deshalb Fragen auf, ob und allenfalls wie die Verwirklichung von Gleichheit und Nichtdiskriminierung im Arbeitsverhältnis verwirklicht werden soll.

In der Studie werden unter Berücksichtigung der völker- und verfassungsrechtlichen Leitlinien Fragen und Probleme der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung bei der Begründung, Dauer und Beendigung des privatrechtlichen Arbeitsverhältnisses bearbeitet und Lösungsvorschläge diskutiert.

Die Studie soll die juristische Lehre für die kritische Reflexion und Weiterentwicklung der Gleichbehandlungsthematik inspirieren, Gerichten Auslegungsorientierung bieten, für die Praxis in den Betrieben und Gewerkschaften Anregungen zur nichtdiskriminierenden Gestaltung von Arbeitsverhältnissen bieten und Anstösse an die Rechtspolitik liefern.
   
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Partner GFF
Typ Grundlagenforschungsprojekt
Status laufend
Projektstart 2004
Projektende 2005
Weitere Informationen Ein Antrag beim Schweizerischen Nationalfonds wurde eingereicht.
Themen
Methoden
Kontakt Kurt Pärli