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Kapitaleinkommensbesteuerung, heterogene Firmenstruktur und aggregierte Kapitalakkumulation

Kurzfassung Die finanzwissenschaftliche Literatur kennt zwei entgegen gesetzte Prognosen des Einflusses der Kapitaleinkommensbesteuerung auf reale Grössen. Die "alte" Sicht propagiert, dass die Steuer die Kapitalkosten einer Firma erhöht und Investitionen behindert. Die "neue" Sicht argumentiert, dass die Steuerschuld in die Unternehmenswerte kapitalisiert werde und keine realen Auswirkungen habe.

Neue empirische Untersuchungen betonen die Heterogenität der Finanzierungsquellen zwischen jungen und erwachsenen Firmen. Alte und neue Sicht sind jeweils für bestimmte Firmengruppen relevant und eine pauschale Argumentation für eine Sichtweise ist damit nicht möglich. Ich entwickle daher ein Modell, das die beschriebene Heterogenität in einem makroökonomischen Modell endogen abbildet.

Die theoretische Arbeit zeigt den Einfluss der Besteuerung für makroökonomische Aggregate. Insbesondere sollte die Dividendensteuer die Gründung von Unternehmen behindern, während etablierte Firmen nicht direkt beeinflusst werden. Durch das Fehlen kleiner Unternehmen findet eine Reallokation von Arbeitskräften von kleinen zu grossen Unternehmen statt. Teil des Projektes ist es, diese Implikationen empirisch zu untersuchen.
   
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Partner
Typ Dissertationsprojekt
Status abgeschlossen
Projektstart 2004
Projektende 2005
Weitere Informationen Aufenthaltsort: University of California, Berkeley, USA
Referent: Prof. Dr. Christian Keuschnigg (IFF-HSG)
Themen
Methoden
Kontakt Martin Dietz