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Pro-Artikulationen als verbraucherpolitische Instrumente zur Förderung von Nachhaltigkeits-Innovationen

abstract Anfang der 90er Jahre ermöglichte ein von Greenpeace in Kooperation mit einem Hersteller-und einem Handelsunternehmen initiierter Kaufaufruf die Massenproduktion eines bis dato nicht erhältlichen FCKW-freien Kühlschranks („Greenfreeze“). Derartige Pro-Artikulationen durch organisierte Verbraucherbündnisse stellen interessante, aber noch kaum erforschte Multiakteursansätze zur Förderung von Nachhaltigkeitsinnovationen dar. Während Contra- Artikulationen wie Boykott oder Abwanderung Protestsignale gegen Leistungsverschlechterungen auf der Anbieterseite senden, basieren Pro-Artikulationen auf dem Prinzip der Kooperation zwischen Anbieter und Nachfrager. Ziel ist es, durch das Aussenden von positiven Signalen ein bestimmtes Anbieterverhalten zu initiieren oder positiv zu honorieren. Wenn es gelingt, diese positiven Signale zu bündeln und die Signalstärke hierdurch eine kritische Masse erreicht, können bestehende Märkte nachhaltig beeinflusst und bestehende Markteintrittsbarrieren abgebaut werden.
Das Forschungsprojekt untersucht mögliche Ansatzpunkte für kollektive Pro-Artikulationen bei den Themen 3-Liter-Auto, Investitionen in erneuerbare Energien für Klein(st)anleger und gemeinsames Wohnen im Alter.
   
keywords Nachhaltiger Konsum, Nachhaltigkeitsinnovationen, Verbraucherpolitik
   
homepage http://www.food.wi.tum.de
partner
type applied research project
status ongoing
start of project 2006
end of project 2008
principal Bayerisches Staatsministerium Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
additional informations
topics
methods Qualitative Forschung
contact Michael Bilharz