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Compliance Management in der Praxis

abstract Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und interner Richtlinien ist für die meisten Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Das regulatorische Umfeld wird allerdings immer komplexer. Gründe dafür sind zunehmende internationale Verflechtung und Globalisierung sowie immer höhere Anforderungen, die an Unternehmen innerhalb Europas gestellt werden (z.B. verschärf-te Anforderungen der 8. EU Richtlinie).

Für "rechtschaffene" Firmen stellt sich sogleich die Frage, wie dieser Herausforderung zu begegnen ist, um keine versehentlichen Verstösse zu begehen, welche neben möglichen finan-ziellen Schäden auch zu einem Reputationsverlust des Unternehmens aber auch des verant-wortlichen Managements führen. Darüber hinaus sind Management und Aufsichtsgremium verpflichtet, gesetzwidriges und illegales Verhalten durch geeignete Massnahmen zu unterbin-den. Die Einhaltung der Vorgaben sind laufend zu überwachen und zu bewerten. Skandale aus jüngster Vergangenheit zeigen immer wieder, dass sich aus einer mangelhaften Compliance ein deutlich höheres persönliches Haftungsrisiko für das verantwortliche Management aber insbesondere auch für Verwaltungs-/Aufsichtsräte ergibt.

Die Konformität mit den regulatorischen und den internen Vorgaben kann aber nur der anzu-strebende Minimalstandard sein. Besser ist, sich der Herausforderung ernsthaft anzunehmen, um sich im eigenen Umfeld sogar einen Wettbewerbsvorteil (Bsp. Vertrauen von Investoren, Stakeholdern, Öffentlichkeit, etc.) zu verschaffen, welcher aus einer effizienten und effektiven Gestaltung resultiert.
   
keywords Compliance, Corporate Governance, 8. EU-Richtlinie
   
homepage http://www.item.unisg.ch/org/item/tectemw.nsf/wwwPubInhal...
partner
type benchmarking project
status completed
start of project 2008
end of project 2009
additional informations Transferzentrum für Technologiemanagement (TECTEM)
Telefon +41 71 224 73 11
topics Dieses Benchmarking-Projekt beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die sich im Bereich Compliance Management in der produzierenden Industrie ergeben. Ziel ist es, von anderen Unternehmen zu lernen, wie sie ihr Compliance Management organisieren, effizient gestalten und weiterentwickeln.

Mögliche Fragestellungen können sein:
- Wie gilt es das Compliance Management vorzugsweise zu organisieren?
- Wem gilt es das Compliance Management innerhalb der Unternehmung zu unterstellen?
- Wie erfolgt eine lückenlose Erfassung und Etablierung von externen und internen Vorgaben?
- Welches sind optimale Bewertungs-, Freigabe- bzw. Überprüfungsmechanismen?
- Wie erfolgt die systematische Identifizierung von relevanten Vorgaben, wie die Eliminierung nicht relevanter?
- Was ist bei den Mitarbeitenden zu berücksichtigen?
- Wie hat die Kommunikation optimal zu erfolgen?
- Welche monetären und nicht monetären Vorteile ergeben sich aus unternehmerischer Sicht dank einem implementierten Compliance-System?
- Wie kann der Wertbeitrag von Governance ermittelt werden?
- Welche Zertifizierungen sind sinnvoll, welche nicht?
- Wie erfolgt der Zertifizierungsprozess?
methods Der Fokus des Konsortial-Benchmarking-Projektes richtet sich nach den Fragestellungen der Teilnehmer. Die Aufnahme der Fragen erfolgt am Kick-off-Meeting. Auf der Basis einer weltweiten Befragung wählen Sie anlässlich des Review-Meetings fünf Benchmarking-Partner aus, welche im Anschluss besucht werden. Wir schliessen das Projekt, gemeinsam mit Ihren Arbeitskollegen und Vorgesetzten, anlässlich der Abschlusskonferenz ab. An diesem Forum erhalten Sie nochmals die Gelegenheit sich über wichtige Erkentnisse, Vorgehensweisen, die Umsetzbarkeit und die Zukunftsaussichten, mit Ihren Konsortial-, Benchmarking-Partner und dem Fachexperten-Team auszutauschen.
contact Maike Scherrer-Rathje