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Kausaler Zusammenhang zwischen Beruf und langfristiger Gesundheit am Fallbeispiel der Ausübung eines politischen Amts

abstract Am Beispiel von Spitzenpolitikern soll der kausale Zusammenhang zwischen Beruf und langfristiger Gesundheit untersucht werden. Spitzenpolitiker bieten sich aus vielerlei Gründen als Fallbeispiel für diese Fragestellung an: (1) Die Selektion in einen Beruf erfolgt nicht zufällig. Da viele dieser Faktoren nur eingeschränkt beobachtbar sind (z.B. Präferenzen, Persönlichkeitsmerkmale) ist es allgemein ausgesprochen schwierig, das Selektionsproblem empirisch zu lösen. Da die Wahl in ein politisches Amt jedoch öffentlich erfolgt, kann mit Hilfe geeigneter empirischer Methoden (Regression Discontinuity Design) auf einen möglichen kausalen Zusammenhang rückgeschlossen werden. (2) Politische Ämter sind mit Arbeitsbedingungen verbunden, die weitgehend als stressauslösend angesehen werden (wie z.B. unregelmässige Arbeitszeiten, Arbeitsreisen, etc.). Daher lässt sich untersuchen, ob diese Stressoren tatsächlich einen langfristigen Effekt auf die Gesundheit haben. (3) Die Arbeitsbedingungen von Politikern sind denjenigen anderer Berufsgruppen sehr ähnlich (z.B. Managementpositionen). Die Ergebnisse können daher als Benchmark auch für andere Gruppen angesehen werden.
   
keywords berufsbedingte Stressoren, langfristige Gesundheit
   
partner
type applied research project
status scheduled
start of project 2012
end of project 2013
additional informations
topics Gesundheitsökonomie, Epidemiologie
methods Regression Discontinuity Design
profile area SEPS - Economic Policy
contact Eva Deuchert