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Buchbesprechung: Den Teufel vor den Pflug spannen

abstract Rezension über: Tomáš Sedláček, Wirtschaftsberater und philosophierender Querdenker aus Prag, geht in seinem Buch über die «Ökonomie von Gut und Böse» (Hanser 2012) auf Grundlagen und Voraussetzungen der Wirtschaft zurück.

Dass der Kaiser der akademischen Ökonomie nackt sein könnte, dieses Lied haben seit dem Platzen der amerikanischen Immobilienblase viele gesungen. Aber niemand tut es mit so viel Hingabe und Leidenschaft wie Tomáš Sedláček. Der Wirtschaftsberater und philosophierende Querdenker aus Prag will zurück zu dem, worum es seiner Ansicht nach in der Wirtschaft eigentlich geht: um Gut und Böse. Dabei fängt er ganz von vorne an: mit dem Gilgamesch-Epos, einer der ältesten schriftlich überlieferten Dichtungen der Menschheit. Schon darin entdeckt er mit viel Phantasie und Liebe zum Detail ökonomische Prinzipien, etwa solche zum Verhältnis von Produktion und Konsum. Auch im Alten und Neuen Testament, in den Schriften der klassischen Philosophie und bei den Denkern der frühen Neuzeit findet Sedláček Beispiele dafür, wie grundlegend ökonomische Fragen mit denen anderer Lebensbereiche verwoben sind.
   
type book review
   
keywords
   
language Deutsch
date of appearance 11-7-2012
journal Neue Züricher Zeitung
publisher NZZ Verlag (Zürich)
volume of journal 2012
number of issue 159
page(s) 43-43
citation Herzog, L. (2012). Buchbesprechung: Den Teufel vor den Pflug spannen. Neue Züricher Zeitung, 2012(159), 43-43.