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Zur Vorteilhaftigkeit von Financial Covenants : Auswirkungen auf Kreditrisiko und Unternehmenswert

abstract Financial Covenants sind Zusatzkonditionen im Kreditvertrag, die in einer kraftvollen Ausgestaltung so weit gehen können, dass Fremdkapitalgeber
in einem Financial Distress die Geschäftspolitik der Unternehmung derart ändern können, dass fortan allein die Einbringlichkeit ihrer Forderungen bezweckt wird. Damit verschlechtert sich die Position der Eigenkapitalgeber, doch als Vorteil wird das Ausfallrisiko reduziert, so dass für die Unternehmung die laufenden Kreditkosten geringer werden. Aufgrund der beiden Effekte ist unklar, welche Wirkungen Covenants auf den Unternehmenswert haben. Wir zeigen die Wertrelevanz des Verschuldungsgrads und der Volatilität der Assetrendite. Zur Methodik: Wir erweitern das Merton-Modell und können so das unternehmerische
Gesamtergebnis bei Covenants durch eine Kombination von Optionen
nachbilden. Im Ergebnis zeigt sich, dass (kraftvolle) Covenants in mittleren
Bereichen von Verschuldung und von Volatilität den Eigenkapitalwert reduzieren.
Bei hohen Verschuldungen oder bei hoher Volatilität erhöhen Covenants hingegen den Unternehmenswert. Sie dominieren dann mit der ihnen eigenen Verfahrensauslösung bereits im Financial Distress jene Kreditverträge, bei denen erst die Insolvenz zum Verfahrensauslöser wird.
   
type journal paper
   
keywords
   
language Deutsch
kind of paper journal article
date of appearance 2010
journal Die Unternehmung
publisher Nomos (Baden-Baden)
ISSN 0042-059X
volume of journal 64
number of issue 3
page(s) 275-290
review double-blind review
   
citation Spremann, K., & Frick, R. (2010). Zur Vorteilhaftigkeit von Financial Covenants: Auswirkungen auf Kreditrisiko und Unternehmenswert. Die Unternehmung, 64(3), 275-290.