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Die Nachbarschaftspolitiken der Europäischen Union: zwischen Hegemonie und erweiterter Governance

Dirk Lehmkuhl, Sandra Lavenex & Nicole Wichmann

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in PVS Sonderheft: Die Europäische Union: Governance und Policy-Making (Ingeborg Tömmel, Hg.)

Neuen Governance-Formen wird in der Integrationsforschung das Potenzial zugeschrieben, Integration trotz Harmonisierungsmüdigkeit und nationaler Diversität zu ermöglichen. Sie eröffnen im System der Europäischen Union neue Formen der horizontalen Zusammenarbeit neben oder jenseits des traditionellen Modells supranationaler Integration durch die eher hierarchische Gemeinschaftsmethode. Dabei definiert sich das Wesen der Integration durch Governance weniger in der Erschaffung neuen überstaatlichen Rechts als in einem kontinuierlichen Prozess kooperativer Praxis zwischen verschiedenen Regierungsebenen. Während die Entwicklung neuer Governance-Formen im Innern in Steigendem Maße in den Fokus der Integrationsforschung gelangte, blieb weitgehend unbeachtet, dass sich seit Anfang der 1990er Jahre auch in den Außenbeziehungen der EU eine Intensivierung von Assoziationsformen beobachten lässt, die zumindest teilweise auf neuen Governance-Formen beruht.
   
type book chapter (Deutsch)
   
keywords
   
book title Die Europäische Union
date of appearance 2008
publisher VS Verlag für Sozialwissenschaften
ISBN 978-3-531-14979-0
page(s) 367-388
citation Lehmkuhl, D., Lavenex, S., & Wichmann, N. (2008). Die Nachbarschaftspolitiken der Europäischen Union: zwischen Hegemonie und erweiterter Governance. In Die Europäische Union (pp. 367-388): VS Verlag für Sozialwissenschaften. - ISBN 978-3-531-14979-0.