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Kurzstellungnahme zum geplanten Fahreignungsregister

Wissenschaftlicher Beirat BMVBS & Wolfgang Stölzle

abstract Das geplante Fahreignungsregister und das neue Fahreignungs-Bewertungssystem sollen das bisherige Verkehrszentralregister (VZR) und das alte Punktesystem ablösen.

Das Fahreignungsregister soll gegenüber dem alten System einfacher, gerechter sowie transparenter werden und damit die Akzeptanz der Vorschriften erhöhen. Die Nichteinhaltung von Verkehrsregeln, z.B. in Bezug auf Geschwindigkeit, Abstand, Vorrang und Fahren unter Alkoholeinfluss, ist ein Hauptgrund für Straßenverkehrsunfälle. Ein substantieller Sicherheitsnutzen könnte erreicht werden, wenn Straßenverkehrsteilnehmer die geltenden Verkehrsregeln durchgängig beachten würden. Das European Transport
Safety Council schätzt, dass ca. 50 % aller
Unfälle dadurch verhindert werden könnten (ETSC 1999; 20111). Neben der Überwachung und Sanktionierung von Regelübertretungen ist die Regelakzeptanz der wahrscheinlich bedeutsamste Faktor zur Vorhersage
der Regelbefolgung (siehe Schlag u.a., 20122). Maßnahmen zur Erhöhung der
Regelakzeptanz haben hohe general-präventive Bedeutung und dienen der Schaffung für die Verkehrssicherheit günstiger sozialinformeller Normen. Von daher sind die Ziele der Reform grundsätzlich positiv zu bewerten.
   
type journal paper
   
keywords
   
language Deutsch
kind of paper journal article
date of appearance 8-2012
journal Zeitschrift für Verkehrssicherheit
publisher Kirschbaum Verlag (Bonn)
ISSN 0044-3654
volume of journal 58
number of issue 03/2012
page(s) 156-158
review not reviewed
   
citation Wissenschaftlicher Beirat BMVBS, ., & Stölzle, W. (2012). Kurzstellungnahme zum geplanten Fahreignungsregister. Zeitschrift für Verkehrssicherheit, 58(03/2012), 156-158.