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Teamkompetenzen als Ergebnisse und Effekte kooperativen Lernens

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KURZFASSUNG: Kooperatives Lernen und Gruppenarbeiten sind per se kein Garant für besseres Lernen. "Sofern Gruppenmitglieder meinen, ihre Ziele nur auf Kosten der anderen erreichen zu können und nicht gemeinsam mit den anderen, ist das Lernen in Gruppen wenig effektiv" (HUBER & MÜLLER, 1998, S. 224). Ebenso fördert Gruppenarbeit nicht notwendigerweise die Teamkompetenz der Lernenden. Um dies zu erreichen, muss der Begriff ‚Teamkompetenz' in klare Lernziele überführt werden und die Gruppenarbeit muss in einer Weise gestaltet werden, welche den Lernenden entsprechende Handlungsanforderungen bietet, diese Lernziele zu fördern.
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit der Frage, wie Teamkompetenzen durch kooperatives Lernen gefördert werden können. Für die Präzisierung adäquater Lernziele sowie zur Gestaltung und Begleitung von Lernumgebungen kooperativen Lernens sind seitens der Lehrenden neben didaktischen Fähigkeiten insbesondere Kenntnisse über Gruppendynamik und Gruppenprozesse notwendig. In diesem Sinne wird im ersten Kapitel eine genaue Bestimmung des Begriffs ‚Teamkompetenz' vorgenommen. Diese dient einerseits als Grundlage zur Entwicklung von Lernzielen und ist andererseits notwendiges Rüstzeug für den Lehrenden bei der Vorbereitung, Begleitung und Auswertung von Lernprozessen zur Förderung von Teamkompetenzen. Das zweite Kapitel liefert darauf aufbauend Hinweise zur Gestaltung von Lernumgebungen, wobei insbesondere auf die Aufgabenstellung und die Gruppenzusammenstellung im Vorfeld der Gruppenarbeit einge-gangen wird.

ABSTRACT: Cooperative Learning and Learning in Teams are no warranty for a better learning: "As long as members of the group think, they can only achieve their objec-tives at the expense of the others and not together with them, learning in groups is hardly effective" (HUBER & MÜLLER, 1998, S. 224, translation by SW). Just as fair, group work in schools does not necessarily promote the learner's team competences. To achieve this, the global term 'team competences' needs to be made more precise and formulated as learning targets. At the same time, the setting of group work must be arranged in a way to provide exactly those challenges for the learners that the learning targets are promoted.
Against this background, the present article asks how team competences can be promoted through cooperative learning. To precisely formulate adequate learning targets and to arrange learning environments for cooperative learning and teach them, the teachers need both didactical competences as well as knowledge about group dynamics and group processes. Thus, the first chapter asks what 'team competence' is exactly and provides a definition for team competence within cooperative learning environments. This definition serves as a basis to develop learning targets and is necessary for teachers to establish cooperative learning environments, teach them, and to assess the learners gained competences. Based on this, the second chapter gives advices to arrange such learning environments. Here, the nature of the assignment and the question how to compose the learning group are especially taken into focus.
   
Genre chapitre dans un livre (Deutsch)
   
mot-clé Berufsbildung
Kooperatives Lernen
   
titre du livre Kooperatives Lernen in der beruflichen Bildung
date de sortie de la publication 2007
maison d'édition Franz Steiner Verlag (Stuttgart)
titre de la série Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Beihefte (21)
ISBN 978-3-515-09082-7
page(s) 165-184
citation Walzik, S. (2007). Teamkompetenzen als Ergebnisse und Effekte kooperativen Lernens. In Kooperatives Lernen in der beruflichen Bildung (pp. 165-184). Stuttgart: Franz Steiner Verlag. - ISBN 978-3-515-09082-7.