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Ökologische Ethik - An den Grenzen der praktischen Vernunft, 2. verb. Aufl. (Erstauflage 10/1988)

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abstract Die aufkeimende "ökologische Ethik" mit den Ansprüchen ethisch-praktischer Vernunft in Verbindung bringen zu wollen, ist wohl ein gewagtes Unternehmen. Seit Kant glaubt sich jene von der Frage, wie man Natur behandeln solle, entbunden. Die "Natur" bleibt der theoretischen Vernunft vorbehalten. Eine auch ethische Reflexion des Mensch/Natur-Verhältnisses scheint insbesondere aber vor dem Erfahrungshintergrund der ökologischen Krise angezeigt. Müssen wir nicht einen anderen, gewaltloseren Umgang mit der Natur kultivieren, allein schon um überleben zu können? Im folgenden soll daher der grundlegenden Frage nachgegangen werden, wie eine solches Handeln leitende ökologische Ethik zu denken und ob sie zu begründen wäre. Dabei werden, beim gegenwärtigen Stand der Diskussion, wohl mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet werden können. Ob also die ökologische Ethik mit praktischer Vernunft vermittelt werden kann, bleibt durchaus offen. Aber wir können nicht umhin, uns bei diesem Unterfangen um eben dies: praktische Vernunft zu bemühen.
   
type working paper (Deutsch)
   
date of appearance 1-1-1997
citation Thielemann, U. (1997). Ökologische Ethik - An den Grenzen der praktischen Vernunft, 2. verb. Aufl. (Erstauflage 10/1988).