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Die diskursive Konstruktion von Stabilität und Wandel am Beispiel des Paradox von Gleichheit und Differenz

abstract Anhand einer Diskursanalyse (Potter & Wetherell, 1987) von 21 qualitativen Interviews mit Mitarbeitenden eines Schweizer Forschungsunternehmens (Nentwich, 2004) analysiere ich, wie die in einem ideologischen Dilemma (Billig et al., 1988) aufeinander bezogenen „Sprachspiele“ (Wittgenstein, 1997) der Gleichheit und Differenz diskursiv im Interview konstruiert werden und wie dabei sowohl die Stabilität einer bestimmten Wirklichkeitskonstruktion, als auch Möglichkeiten zur Veränderung entstehen. Beim ersten Sprachspiel handelt es sich um eine Perspektive der Differenz, bei der auf Unterschiede zwischen Männer und Frauen verwiesen wird. Beim zweiten Sprachspiel um eine Perspektive der Gleichheit, bei der Unterschiede verneint und die Gleichheit der Geschlechter betont wird. Beide Sprachspiele kommen dabei zur Anwendung, sind jedoch in Form eines ideologischen Dilemmas (Billig et al., 1988) aufeinander bezogen. Dabei wird zwischen den beiden Sprachspielen kontinuierlich gewechselt. Dieses Wechseln hat zur Konsequenz, dass die Wirklichkeitskonstruktion stabil erscheint. Am Ende meiner Analyse wird darum die Frage nach Wandel stehen und damit Überlegungen, wie Veränderung auf dieser Grundlage gestaltet werden könnte.
   
type presentation (Deutsch)
   
keywords Wandel, Paradox, Diskursanalyse, Gleichstellung
   
project Die Konstruktion von Gleichstellung und Geschlecht in Sprachspielen
date of presentation 17-3-2006
event Internationale Konferenz zu Paradoxien in den Geschlechterverhältnissen (Bern, Schweiz)
citation Nentwich, J. C. (2006). Die diskursive Konstruktion von Stabilität und Wandel am Beispiel des Paradox von Gleichheit und Differenz. Presented at Internationale Konferenz zu Paradoxien in den Geschlechterverhältnissen, Bern, Schweiz.