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Zwischen Provokation und Anpassung: Handlungsmächtigkeit als diskursive Positionierung

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abstract Anhand einer diskursanalytischen Auswertung acht
problemzentrierter Interviews mit Akteurinnen und Akteuren des Kampfes um das Frauenstimmrecht in den Schweizer Kantonen Appenzell-Innerrhoden und Appenzell-Ausserrhoden wird der Frage nachgegangen, wie individuelle Handlungsmächtigkeit im Kontext dieses gesellschaftlichen Veränderungsprozesses diskursiv hergestellt werden konnte. Als zentral für die Subjektpositionierung und das Erlangen einer warranting voice erwiesen sich dabei die Spannungsfelder zwischen "Provokation und Anpassung" sowie einer Veränderung von "innen oder von außen". Die jeweiligen Pole wurden
zwar als sich gegenseitig ausschließend diskutiert, die Analyse macht jedoch deutlich, dass handlungs- und damit veränderungsmächtige Subjektpositionierungen erst im Vorgang der Aushandlung entstehen konnten. Die empirische Analyse zeigt damit detailliert auf, dass die
sozialkonstruktionistische Position eines konstruierten Subjekts keinesfalls dessen Handlungsmächtigkeit verunmöglicht, sondern Handlungsmächtigkeit erst durch den Prozess der
Subjektpositionierung ermöglicht wird
   
type journal paper
   
keywords Handlungsmächtigkeit; Subjektpositionierung; Veränderung; warranting voice; Diskursanalyse; Frauenstimmrecht
   
project Die Relevanz von Agency im Rahmen gesellschaftlicher Veränderungen. Eine Analyse am Beispiel des Kampfs um das Frauenstimmrecht in Appenzell
language Deutsch
kind of paper journal article
date of appearance 9-2009
journal Forum Qualitative Sozialforschung
publisher Online Journal (Freie Universität Berlin)
ISSN (online) 1438-5627
volume of journal 10
number of issue 3
page(s) 1-20
review double-blind review
   
citation Nentwich, J. C. (2009). Zwischen Provokation und Anpassung: Handlungsmächtigkeit als diskursive Positionierung. Forum Qualitative Sozialforschung, 10(3), 1-20.