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Wie Mütter und Väter gemacht werden – Konstruktionen von Geschlecht bei der Rollenverteilung in Familien

abstract Auch wenn es für Frauen inzwischen selbstverständlich ist, einen Beruf zu erlernen, ist es ebenso selbstverständlich, den Beruf wiederum aufzugeben, sobald eine Familie gegründet wird. Diese Retraditionalisierung der Geschlechterrollen und die damit verbundene geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in Familien wird vor dem Hintergrund einer sozialkonstruktivistischen Theorie des Geschlechts – dem „Doing Gender“ – analysiert. Anhand einer Sekundäranalyse von problemzentrierten Interviews werden die subjektiven Begründungen für die Rollenaufteilung von 21 Müttern und Vätern auf ihre Annahmen und Konstruktionsmechanismen bezüglich Elternschaft und Geschlecht untersucht. Ziel dieser Arbeit soll sein, die Prozesslogik der Vergeschlechtlichung von Elternschaft zu analysieren und damit aufzuzeigen, in welcher Form die Geschlechterdifferenz bei der Familiengründung und damit der
Rollenverteilung zwischen den Eltern konstruiert wird.
   
type journal paper
   
keywords
   
project Gendered Parenthood: Warum Frauen nicht Vater werden können
language Deutsch
kind of paper journal article
date of appearance 2000
journal Zeitschrift für Frauenforschung & Geschlechterstudien
publisher Kleine (Bielefeld)
ISSN 0946-5596
volume of journal 18
number of issue 3
page(s) 96-121
review blind review
   
citation Nentwich, J. C. (2000). Wie Mütter und Väter gemacht werden – Konstruktionen von Geschlecht bei der Rollenverteilung in Familien. Zeitschrift für Frauenforschung & Geschlechterstudien, 18(3), 96-121.