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Eine 'verlorene Generation'? : Bilder der Jugend bei Pasolini und Haneke

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Kurzfassung Kinder und Jugendliche spielen in den Filmen von Haneke und Pasolini prominente Rollen. Bei Haneke sind meist Kinder aus der sogenannten Dritten Welt (oder ehemaligen Kolonien, wie in Caché) die Sympathieträger, während der weisse Mittelschichtsnachwuchs fremd und bedrohlich wirkt (siehe Benny, Pierrot). Ganz generell liesse sich Hanekes Gesellschaftsdiagnose von seiner Einschätzung ableiten, dass man am Umgang mit den Kindern und Jugendlichen am schnellsten etwas über die Fehlentwicklungen im Sozialen lernen kann. Diese Perspektive lässt sich partiell auch für Pasolini einnehmen, bei dem es sich oft um "Berufsjugendliche" (Bernhard Gross) handelt, deren Bild zwischen Tristesse und Hoffnung changiert. Der Vergleich verschiedener Figuren aus Filmen soll mit der Frage enggeführt werden, welche anderen Semantiken zeitgenössische Filme den Jugendlichen zuschreiben (z.B. im deutschen Migrationskino).
   
Typ Konferenzpapier (Deutsch)
   
Schlagwörter (Tags) Pasolini, Haneke, Bilder der Jugend
   
Name der Konferenz Ästhetik der Gewalt. Pier Paolo Pasolini und Michael Haneke (Universität Siegen)
Datum der Konferenz 11-10-2012
Titel der Proceedings Thema: Asthetik der Gewalt
Verlag Universität Siegen (Siegen)
Review kein Review
   
Profilbereich SHSS - Kulturen, Institutionen, Märkte (KIM)
Zitation Metelmann, Jörg: Eine 'verlorene Generation'? : Bilder der Jugend bei Pasolini und Haneke. In: Thema: Asthetik der Gewalt. Siegen : Universität Siegen, 2012. - Ästhetik der Gewalt. Pier Paolo Pasolini und Michael Haneke. - Universität Siegen.