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Kulturgeschichtliche Studien zum literarischen Homo oeconomicus

Type
applied research project
Start Date
September 1, 2004
End Date
October 20, 2006
Status
completed
Keywords
homo oeconomicus
Mittelalter
Description
Das Projekt untersucht Figuren vornehmlich der älteren Literatur, die für kulturgeschichtliche Etap-pen vom frühen Mittelalter bis zur frühen Neuzeit für geistige Entwicklungen und historische Ten-denzen eine gewisse Spiegelungsfunktion inne haben und in Gattungen auftreten, in denen Listhand-lungen und Komik als Darstellungsprinzipien eine tragende Rolle spielen.
- Obelix
- Cesare Ripas Economia
- Fernhändler aus Modus Liebinc
- Das Milchmädchen von Jacques de Vitry bis Jean de Lafontaine
- Rudolfs von Ems Der guote Gêrhart
- Schlaraffenland
- Eulenspiegel
- Schildbürger
- Hans im Glück
- Dagobert Duck (Scrooge McDuck)
Es geht um fiktive Figuren, deren wirtschaftliche Tätigkeit und deren (un)wirtschaftliches Verhalten von emotionalen Motiven und sozialen Bindungen, von persönlichem Erfolgsstreben und gesellschaft-licher Verpflichtung geprägt sind und die Kalkül und Risiko, Profit und Nutzen durchaus unter-schiedlich erfahren und gewichten. Die Figuren stammen aus verschiedenen historischen Abschnitten, aus unterschiedlichen Lebens- und Berufsbereichen und stehen in vielfältigen Entscheidungssituatio-nen. Was literarische Fiktion als Restriktionen und Präferenzen für die nach ökonomischen Gesichts-punkten rational und eigenständig handeln wollenden, aber nicht immer tatsächlich handeln können-den Figuren, ins Spiel bringt, lässt Einstellungen zu Eigeninteresse, zu Nutzen, zu Zweckmässigkeit, zu Gewinn erkennen. Alle Akteure wollen einen persönlichen, nicht unbedingt immer einen eigen-nützigen, Vorteil erzielen und am Ende als Profiteure im materiellen aber auch im immateriellen Sin-ne dastehen. Denn immer geht es ihnen darum, aus einem Mangel an Zufriedenheit, an Wohlstand, an Ansehen, auch an Wohltaten und den daraus erwachsenden Bedürfnissen den Bedarf an Glück in seinen vielfältigsten Vorstellungen und Formen zu stillen. In ihrem Geschick, so wie es die Handlung vermittelt, spiegeln sich in Zustimmung und Ablehnung religiöse, gesellschaftliche und ideologische Einstellungen gegenüber ökonomischen Ideen und wirtschaftlichen Verhältnissen.
Leader contributor(s)
Wunderlich, Werner  
Funder

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Range
Institute/School
Range (De)
Institut/School
Division(s)

MCM -Institute for Me...

Eprints ID
31278

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