Hoffnungsbarometer 2024 - Hoffnung zwischen Angst und Vertrauen: Ergebnisse für die Schweiz
Type
work report
Date Issued
2024-01-01
Author(s)
Abstract
Die Ergebnisse des Hoffnungsbarometers 2024 führen zu folgenden Erkenntnissen:
1. Zufriedenheit und Zuversicht im eigenen Leben sind relativ stark ausgeprägt und in klarem Kontrast zur Unzufriedenheit und dem Pessimismus bezüglich gesellschaftlicher Entwicklungen.
2. Junge Menschen sind unzufriedener, hoffnungsloser, glauben weniger an das Gute, haben ein geringeres Selbstwertgefühl, fühlen sich emotional und sozial weniger wohl und schätzen weniger die Nachhaltigkeit als ältere Personen.
3. Die Aussichten der Lebensqualität in 20 Jahren sind Jahr für Jahre düsterer geworden. Die Bedrohung eines langfristigen Krisenszenarios hat in den letzten Jahren zu- und der Glaube an ein langfristiges Wohlstandsszenario abgenommen.
4. Trotz allem ist die persönliche Hoffnung über die letzten sechs Jahre auf einem mittel-hohen Niveau nahezu konstant geblieben, insbesondere in der Deutschschweiz.
5. Die wichtigsten persönlichen Hoffnungen sind gute Gesundheit, eine glückliche Familie, Ehe oder Partnerschaft, Harmonie im Leben, persönliche Selbstbestimmung, gute Beziehungen zu anderen Menschen und eine sinnerfüllende Aufgabe. Geld, Karriere und Sex stehen an letzter Stelle.
6. Die wichtigsten Quellen von Hoffnung sind gute Erlebnisse in der freien Natur und die Unterstützung von Familie und Freunden, gefolgt von persönlichen Stärken und sozialer Fürsorge.
7. Der Glaube an die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen hat markant zugenommen. Gleichzeitig hat der Glaube an eine gute und gerechte Welt abgenommen. Das Selbstwertgefühl ist auf einem hohen Niveau konstant geblieben.
8. Persönliches Wachstum, Gemeinschaft und Sicherheit sind den Menschen leicht bedeutsamer als Nachhaltigkeit. Religiöser oder spiritueller Glaube ist nur für eine Minderheit von Bedeutung.
9. Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Hoffnung, Lebenssinn, der Wunsch nach persönlichem Wachstum, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit, Selbstwert sowie dem Glauben an das Gute und dem Glück im Leben.
10. Während die körperliche Gesundheit mit dem Alter abnimmt, nehmen die psychische Gesundheit und das emotionale, psychologische und soziale Wohlbefinden mit dem Alter zu.
1. Zufriedenheit und Zuversicht im eigenen Leben sind relativ stark ausgeprägt und in klarem Kontrast zur Unzufriedenheit und dem Pessimismus bezüglich gesellschaftlicher Entwicklungen.
2. Junge Menschen sind unzufriedener, hoffnungsloser, glauben weniger an das Gute, haben ein geringeres Selbstwertgefühl, fühlen sich emotional und sozial weniger wohl und schätzen weniger die Nachhaltigkeit als ältere Personen.
3. Die Aussichten der Lebensqualität in 20 Jahren sind Jahr für Jahre düsterer geworden. Die Bedrohung eines langfristigen Krisenszenarios hat in den letzten Jahren zu- und der Glaube an ein langfristiges Wohlstandsszenario abgenommen.
4. Trotz allem ist die persönliche Hoffnung über die letzten sechs Jahre auf einem mittel-hohen Niveau nahezu konstant geblieben, insbesondere in der Deutschschweiz.
5. Die wichtigsten persönlichen Hoffnungen sind gute Gesundheit, eine glückliche Familie, Ehe oder Partnerschaft, Harmonie im Leben, persönliche Selbstbestimmung, gute Beziehungen zu anderen Menschen und eine sinnerfüllende Aufgabe. Geld, Karriere und Sex stehen an letzter Stelle.
6. Die wichtigsten Quellen von Hoffnung sind gute Erlebnisse in der freien Natur und die Unterstützung von Familie und Freunden, gefolgt von persönlichen Stärken und sozialer Fürsorge.
7. Der Glaube an die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen hat markant zugenommen. Gleichzeitig hat der Glaube an eine gute und gerechte Welt abgenommen. Das Selbstwertgefühl ist auf einem hohen Niveau konstant geblieben.
8. Persönliches Wachstum, Gemeinschaft und Sicherheit sind den Menschen leicht bedeutsamer als Nachhaltigkeit. Religiöser oder spiritueller Glaube ist nur für eine Minderheit von Bedeutung.
9. Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Hoffnung, Lebenssinn, der Wunsch nach persönlichem Wachstum, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit, Selbstwert sowie dem Glauben an das Gute und dem Glück im Leben.
10. Während die körperliche Gesundheit mit dem Alter abnimmt, nehmen die psychische Gesundheit und das emotionale, psychologische und soziale Wohlbefinden mit dem Alter zu.
Language
German
Keywords
Hope
Division(s)
Contact Email Address
andreas.krafft@unisg.ch
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Name
Bericht Hoffnungsbarometer Schweiz 2024_DE.pdf
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Format
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Checksum (MD5)
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