KTI - Projekt "Value of Support"

Description

Der Bereich Supports macht ungefähr 30% der Gesamtkosten im Spital aus. Allerdings ist der Bereich des Supports- bzw. der Supportprozesse in den meisten Schweizer Spitälern derzeit wenig strukturiert und transparent und wird als Führungsbereich kaum wahrgenommen. Andererseits machen Supportaufgaben einen erheblichen Anteil der Aufwendungen eines Spitals aus und ermöglichen den Leistungserbringern im Kerngeschäft eine effiziente Arbeitsweise. Mögliche Optimierungspotenziale werden mangels Transparenz und Einfluss der Supportbereiche nicht systematisch erkannt und genutzt.
Mit der Einführung der Fallpauschalen in der Schweiz im Jahr 2012 kommen daher grosse Herausforderungen auf die Spitäler zu. Sie müssen Kosten reduzieren, dürfen aber in der Qualität der Behandlungen nicht nachlassen. Für Spitäler wird es daher mehr als zuvor wichtig ihre Kosten relativ genau zu kennen, um effizient und effektiv wirtschaften zu können. Mit dem Projekt werden daher mit Spitalpartnern ihre Prozesskosten im Bereich der Service- und Supportprozesse erarbeitet, um unter dem neuen Tarifierungssystem richtig wirtschaften zu können. Wichtige Ziele des Projekts sind daher:

- Entwicklung von generischen Prozessbeschreibungen im
Supportbereich (Referenzmodelle / Referenzprozessmodelle)
- Identifikation relevanter und wichtiger Kennzahlen für den
Supportbereiche im Spital
- Segmentierung der verfügbaren Leistungen in Service Leveln (hohe
Leistungsvariation bei Reduzierung der Angebotskomplexität)
- Lösungsmodell für die richtige / effiziente Gestaltung von Prozessen
(Referenzlösungen)
- Nutzung der identifizierten Kennzahlen für die Entwicklung eines
Supportbenchmarks und der Identifikation von
- Best Practices

Auf diese Weise soll die Leistungserbringung über alle interagierenden Teilprozesse effizienter steuerbar werden und so Spitäler mittelfristig wettbewerbsfähig gemacht werden. Die aus dem Projekt resultierenden Konzepte (Referenzmodelle und Best Practices, Kennzahlen und Benchmark und Massnahmenkatalog bzw. Entwicklungspfade) werden im zusätzlich auch durch BEGP im Rahmen von Beratungsmandaten direkt in Schweizer Spitälern eingesetzt und verbreitet.

Additional Informationsunspecified
Commencement Date1 October 2010
Contributors Blondiau, Andre (Project Worker); Baacke, Lars (Project Worker); Cleven, Anne (Project Worker); Mettler, Tobias (Project Worker); Winter, Robert (Project Manager) & Rohner, Peter (Project Manager)
Institute/School IWI - Institute of Information Management
Completion Date 31 October 2012
HSG Profile Area SoM - Business Innovation
Keywords Support, Value of Support, Prozesskostenrechnung, DRG, SwissDRG, Fallpauschalen Krankenhausmanagement, Spitalmanagement, Integrierte Versorgung, Spital, Krankenhaus, Kooperation, Kollaboration, grenzübergreifend
Methods Methoden des Business Engineering für Analyse und Entwurf von Kommunikationssystemen und Organisationsstrukturen, Prozessmodellierung, Prozessbeschreibung, Kennzahlenentwicklung, Service Level Entwicklung, Benchmark, Benchmarkentwicklung, Entwicklung von Referenzlösungen, Best Practices, Umfragen basierend auf Fragebögen, Semistrukturierte Interviews, Fokusgruppen, Workshops, etc.
Funders KTI EUREKA
Partners Kantonspital St. Gallen, Kantonspital Aarau, Kantonspital Baden, Spital Limmattal, Bethesda Spital Basel, Asklepios Klinik Lindau, Klinikum Konstanz, Klinikum Friedrichshafen GmbH, ISS
Id 209926
Project Range HSG Internal
Project Status completed
Subjects business studies
Topics Optierung integrierter Leitungsprozesse im Supportbereich von Spitälern: Supportunterstützung, Prozesskostenrechnung, KPI, Kennzahlenentwicklung, Spital- und bereichsübergreifende Kooperation, Kollaboration im Spitalwesen, Integrierte Versorgung, Vernetzung, Supply Management, Spitalmanagement
Project Type applied research project
URI http://www.kti.admin.ch/
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