Automatisierung der Rechtsprechung - eine rechtstheoretische Analyse.
ISSN
ISBN 978-3-7190-4397-1
ISBN
978-3-7190-4397-1
Type
book section
Date Issued
2021-02-10
Author(s)
Editor(s)
Abstract (De)
Der Beitrag befasst sich mit der rechtstheoretischen, d.h. normativen Beurteilung der Möglichkeit, Rechtsprechung zu automatisieren. Als Fundament der Auseinandersetzung dienen die Werke dreier Autoren, welche die Rechtstheorie der Moderne entscheidend geprägt haben: Hans Kelsen, H.L.A. Hart und Ronald Dworkin. Der Beitrag untersucht, welche Funktion dem jeweiligen Autor zufolge dem Recht, der Rechtsprechung und dabei dem richter- lichen Ermessen zukommt. Basierend darauf wird diskutiert, ob die Rechtsprechung automatisiert werden kann. Es wird festgestellt, dass dem Recht eine soziale Komponente innewohnt und dass Recht und Moral sowie Recht und gesellschaftliches Leben in enger Verbindung zueinander stehen. Von der Erkenntnis ausgehend, dass Rechtsprechung mit Rechtsfortbildung einhergeht und Gerichte somit über eine weitgehende, speziell legitimierte Autorität und Macht verfügen, ist eine Automatisierung der Rechtsprechung weder denkbar noch wünschenswert.
Language
German
Refereed
Yes
Book title
Smart Criminal Justice. Der Einsatz von Algorithmen in der Polizeiarbeit und Strafrechtspflege
Publisher
Helbling Lichtenhahn
Publisher place
Basel
Volume
1
Start page
213
End page
236
Subject(s)
Division(s)
Eprints ID
262341
File(s)![Thumbnail Image]()
Name
Brunner_Automatisierung der Rechtsprechung_Smart Criminal Justice.pdf
Size
1.17 MB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
5718be6c93c7626fe340351b22f21e6e