Der Friede unter den Demokratien
Series
Kleine politische Schriften
ISBN
3-7272-9410-8
Type
book
Date Issued
1999
Author(s)
Abstract (De)
Demokratien führen gegeneinander niemals Krieg. Das jedenfalls behauptet seit einiger Zeit die Theorie des demokratischen Friedens. Wäre sie richtig, liesse durch eine Demokratisierung aller Staaten der Krieg auf immer sich bannen. Ein Menschheitstraum ginge in Erfüllung. Doch hat diese Theorie wirklich recht? Roland Kley räumt ein, dass es unter modernen Demokratien zu Kriegen nicht gekommen ist. Doch er bezweifelt, ob dies zurückgeführt werden kann allein etwa auf den Friedenswillen der Bürger oder die kriegshemmenden Wirkungen gewaltenteiliger Institutionen. Kley deutet den Frieden der Demokratien stattdessen als einmaliges, in erster Linie europäisch-nord- amerikanisches Gesamtphänomen, entstanden aus zahlreichen verschiedenen, letztlich historisch einzigartigen Ursachen und Umständen. Deshalb bleibt ungewiss, ob die Demokratien auch künftig unter sich stets den Frieden wahren werden
Language
German
Keywords
Demokratie
Friede
HSG Classification
not classified
Refereed
No
Publisher
Stämpfli
Publisher place
Bern
Number
4
Start page
195
Subject(s)
Division(s)
Eprints ID
13088