Von der Dominanz zur Partnerschaft : Neue Verständnisse von Gleichstellung und Management
Type
doctoral thesis
Date Issued
1997
Author(s)
Abstract (De)
Dominanzkulturen und Partnerschaftskulturen sind zwei grundlegende Strukturprinzipien von Gesellschaften. Diskriminierung von Frauen (bzw. Diskriminierung allgemein) ist ein integraler Bestandteil des herrschenden Organisations-, Management- und Führungsverständnisses. Eine Chancengleichheit von Frauen ist in diesen Denkverhältnissen, die auf einem Subjekt-Objekt-Beziehungsverständnis und auf gegenständlichen Vorstellungen von Wissen beruhen, nur in sehr eingeschränktem Masse möglich. Im Sinne einer "adding-women" Perspektive erfolgt Gleichstellung im Wirtschaftsleben letztlich nur in Form einer Anpassung an männliche Normen, Systeme und Denkweisen. Eine "Emanzipation" der Frauen - als "Besserbehandlung" von Frauen im Rahmen einer Dominanzkultur- ist so aber auch nur auf dem Rücken anderer marginalisierter Gruppen möglich. Der Teufelskreis der Diskriminierung wird fortgeführt und lediglich auf andere gesellschaftliche Gruppierungen verlagert.
Die Dissertation zeigt an zahlreichen Beispielen, dass ein umfassendes Verständnis von Gleichstellung in andere Denkverhältnisse führt, die als partnerschaftliche Kulturen bezeichnet wreden. Diese Denkverhältnisse sind wenig vertraut und erfordern eine kritische Reflexion impliziter Vorstellungen unseres Alltagshandelns. Sie erfordern auch ein erweitertes Verständnis von Management und Führung und andere Beziehungsvorstellungen (im Sinne von Gleichwertigkeit, geteilter Verantwortung, Partnerschaft etc.), um die Handlungsspielräume von Frauen und Männern zu erweitern. Gerade die herrschenden Management- und Führungsvorstellungen stehen einer realen Gleichstellung im Wirtschaftsleben entgegen. Die Dissertation zeigt auf, in welche Richtung ein Perspektivenwechsel gehen müsste, um die formale Gleichstellung zwischen den Geschlechtern auch gesellschaftliche und ökonomische Realität werden zu lassen.
Die Dissertation zeigt an zahlreichen Beispielen, dass ein umfassendes Verständnis von Gleichstellung in andere Denkverhältnisse führt, die als partnerschaftliche Kulturen bezeichnet wreden. Diese Denkverhältnisse sind wenig vertraut und erfordern eine kritische Reflexion impliziter Vorstellungen unseres Alltagshandelns. Sie erfordern auch ein erweitertes Verständnis von Management und Führung und andere Beziehungsvorstellungen (im Sinne von Gleichwertigkeit, geteilter Verantwortung, Partnerschaft etc.), um die Handlungsspielräume von Frauen und Männern zu erweitern. Gerade die herrschenden Management- und Führungsvorstellungen stehen einer realen Gleichstellung im Wirtschaftsleben entgegen. Die Dissertation zeigt auf, in welche Richtung ein Perspektivenwechsel gehen müsste, um die formale Gleichstellung zwischen den Geschlechtern auch gesellschaftliche und ökonomische Realität werden zu lassen.
Language
German
Keywords
Gleichstellung
Führung
Management
HSG Classification
contribution to scientific community
Refereed
No
Publisher
Difo-Druck GmbH
Publisher place
Bamberg
Subject(s)
Eprints ID
58112