Direkte Demokratie in der Schweiz. Ein Mittel zur Behebung von Funktionsmängeln der repräsentativen Demokratie?
Series
Zeitschrift für Parlamentsfragen. Sonderband zum 25jährigen Bestehen
ISBN
353112689X
Type
book section
Date Issued
1995
Author(s)
Editor(s)
Steffani, Winfried
Thaysen, Uwe
Abstract (De)
Demokratie ist nicht (allein) eine Frage repräsentativer oder direktdemokratischer Technik, sondern eine Lebenshaltung, eine politische Kultur. Die Qualität der Demokratie kann nicht ausschliesslich nach ihren Institutionen beurteilt werden, sondern muss auch daran gemessen werden, wie die Akteure diese Institutionen mit politischem Leben erfüllen.
Direkte Demokratie hat, wo sie verwirklicht worden ist, weder die grossen Hoffnungen ihrer entschiedenen Befürworter erfüllt noch die Befürchtungen ihrer erbitterten Gegner eintreten lassen. Sie ist ein nützliches, wenn auch kein magisches Instrument in einer (politisch)
unvollkommenen Welt. Angesichts der internationalen, zumal der deutschen Idealisierung der direkten Demokratie in der Schweiz bleibt Skepsis angebracht.
Direkte Demokratie hat, wo sie verwirklicht worden ist, weder die grossen Hoffnungen ihrer entschiedenen Befürworter erfüllt noch die Befürchtungen ihrer erbitterten Gegner eintreten lassen. Sie ist ein nützliches, wenn auch kein magisches Instrument in einer (politisch)
unvollkommenen Welt. Angesichts der internationalen, zumal der deutschen Idealisierung der direkten Demokratie in der Schweiz bleibt Skepsis angebracht.
Language
German
HSG Classification
contribution to scientific community
HSG Profile Area
SEPS - Global Democratic Governance
Book title
Demokratie in Europa: Zur Rolle der Parlamente
Publisher
Westdeutscher Verlag
Publisher place
Opladen
Start page
289
End page
299
Subject(s)
Division(s)
Eprints ID
251399
File(s)![Thumbnail Image]()
open.access
Name
Silvano Moeckli Direkte Demokratie ein Mittel_1995.pdf
Size
1.04 MB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
9c86473202c365faa25c48f484e02b67