Einige Theorien der Verteilungsgerechtigkeit im Vergleich
Type
working paper
Date Issued
1984-01-01
Author(s)
Gaertner, Wulf
Abstract (De)
Edgeworth beginnt den Abschnitt "Utilitarian Calculus" in seinem berühmten Buch "Mathematical Psychics" (1881) mit der Formulierung der folgenden Aufgabenstellung (S. 56): "Problem. - To find (a) the distribution of means and (b) of labour, the (c) quality and (d) number of population, so that there may be the greatest possible happiness". Was ist unter "greatest possible happiness" zu verstehen, so müssen wir fragen? Dies ist nach Vorstellung des Autors "the greatest possible integral of the differential: Number of enjoyers x duration of enjoyment x degree thereof" (S. 57). "Happiness" kann mit "Glück", vielleicht auch mit "Glückseligkeit" übersetzt werden; häufiger verwendet Edgeworth synonym das Wort "pleasure", das vielleicht als "Wohlbefinden" interpretiert werden kann ("pleasure is used for "preferable feeling" in general" (S. 56). Ein Integral (oder eine Summe) setzt die Möglichkeit der Vergleichbarkeit der Menge bzw. Höhe an Wohlbefinden bei unterschiedlichen Individuen (oder Mitgliedern der Gesellschaft) voraus. Dies ist für Edgeworth, der an eine "moralische Arithmetik" glaubte und eine "Hedonimetrie" entwarf (S. 98 - 102), kein Problem, wie das folgende Axiom zeigt (S. 59): "Axiom. - Pleasure is measurable, and all pleasures are commensurable; so much of one sort of pleasure felt by one sentient being equateable to so much of other sorts of pleasure felt by other sentients." Eine objektive Masseinheit (...)
Language
German
HSG Classification
contribution to scientific community
Refereed
No
Subject(s)
Eprints ID
17112