Der Umgang mit dem richterlichen Ich-Ideal: Der Mensch hinter dem Richter
Journal
Betrifft Justiz
ISSN
0179-2776
Type
journal article
Date Issued
2008-12
Author(s)
Abstract (De)
Im vorliegenden Beitrag soll die Perspektive der Richter und Richterinnen
als Individuum im Vordergrund stehen bzw. der Mensch hinter dem Richter.
Der Richterberuf ist mit einem hohen Prestige verbunden. Er repräsentiert für den Bürger oft das gesamte Rechtssystem. Dabei sind die Erwartungen an die Richter und Richterinnen sehr hoch, was wiederum einen hohen Erwartungsdruck unter den Richtern erzeugt. Der Beitrag geht im ersten Teil auf das berufliche Selbstkonzept von Richtern ein und behandelt die Frage, was Richter selbst von einem "guten Richter" erwarten: Dahinter steht das richterliche Idealbild bzw. was aus Sicht der Richter das Ideal eines Richters ist. Im zweiten Teil wird analysiert, mit welchen Schwierigkeiten Richter und Richterinnen in ihrer Tätigkeit konfrontiert werden. Der tägliche Versuch das "Ideal-Bild" in der richterlichen Tätigkeit zu realisieren, kann angesichts der komplexen und belastenden Fälle eine Herausforderung darstellen. Hierbei kann eine Differenz zwischen dem gewünschten "Soll-Zustand" und dem erlebten "Ist-Zustand" entstehen,
die von Richtern als belastend erlebt wird.
als Individuum im Vordergrund stehen bzw. der Mensch hinter dem Richter.
Der Richterberuf ist mit einem hohen Prestige verbunden. Er repräsentiert für den Bürger oft das gesamte Rechtssystem. Dabei sind die Erwartungen an die Richter und Richterinnen sehr hoch, was wiederum einen hohen Erwartungsdruck unter den Richtern erzeugt. Der Beitrag geht im ersten Teil auf das berufliche Selbstkonzept von Richtern ein und behandelt die Frage, was Richter selbst von einem "guten Richter" erwarten: Dahinter steht das richterliche Idealbild bzw. was aus Sicht der Richter das Ideal eines Richters ist. Im zweiten Teil wird analysiert, mit welchen Schwierigkeiten Richter und Richterinnen in ihrer Tätigkeit konfrontiert werden. Der tägliche Versuch das "Ideal-Bild" in der richterlichen Tätigkeit zu realisieren, kann angesichts der komplexen und belastenden Fälle eine Herausforderung darstellen. Hierbei kann eine Differenz zwischen dem gewünschten "Soll-Zustand" und dem erlebten "Ist-Zustand" entstehen,
die von Richtern als belastend erlebt wird.
Language
German
Keywords
Berufsbelastunge
richterliches Ich- Ideal
Entscheidungsfreudigkeit
Zeitdruck
HSG Classification
contribution to practical use / society
Refereed
No
Publisher
Betrifft Justiz
Publisher place
Mühltal
Number
96
Start page
390
End page
393
Pages
4
Subject(s)
Division(s)
Eprints ID
62489
File(s)![Thumbnail Image]()
Name
1-Ludewig - Der Umgang mit d. richterlich.Ich-Ideal.pdf
Size
117.1 KB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
ab9ce9e4fbd65e7152c83a3d18116193