Tourismus in maturierten Märkten: Wohin geht die Reise?
Type
presentation
Date Issued
2005-10-26
Author(s)
Abstract (De)
In einigen europäischen Reisemärkten im Allgemeinen und im Schweizerischen im speziellen zeigen sich seit kurzer Zeit Anzeichen einer Sättigung, charakterisiert etwa durch eine Stagnation bis Abnahme der Nachfrage, gepaart mit einer ausgeprägten Preis-Leistungssensitivität. Diese Entwicklung geht einher mit einer zunehmenden Nachfrage- und Angebotspolarisierung, wobei sich Kunden bzw. Reisende zusehends weniger gut segmentieren lassen. Der Grund hierzu liegt darin, dass insbesondere konsum- und damit situationsspezifische Einflussfaktoren auf das Verhalten an Bedeutung gewinnen.
Die Dienstleistungsindustrie im Allgemeinen und die Tourismusindustrie im Speziellen reagiert verstärkt auf diese Entwicklung und treiben sie bisweilen sogar voran. Als Beispiele aufgeführt werden können Airlines (bspw. Lowcost Airline, bspw. Helvetic, vs. Flag Carriers, bspw. Swiss), Hotels (Vollhotel, bswp. Sofitel, vs. einfache Übernachtungsanbieter, bspw. Etap) oder auch Banken (Private vs. Retail Banking), wobei - und dies illustriert die Schwierigkeit der Marktsegmentierung und gleichzeitig die Bedeutung der Konsumsituation - ein wohlhabender Private Banking Kunde je nach Fall auch Kunde einer Lowcost Airline sein und gegebenenfalls in einem einfachen Hotel übernachten kann.
Ausgehend von dieser Situationsanalyse werden im Rahmen der Antrittsvorlesung auf Basis der Kundenwertdiskussion Ansätze der zukünftigen Nachfrage- und Angebotsentwicklung im Tourismus diskutiert. Hierbei zeigt sich, dass vermehrt auf der Grundlage unterschiedlicher Nutzenkategorien einer Dienstleistung (für wen werden in welcher Situation welche Arten von Nutzen produziert) argumentiert werden sollte. Es ist die Kenntnis über den situationsspezifischen Beitrag einzelner Nutzendimensionen zum Gesamtnutzen, welcher letztlich wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung touristischer Dienstleistungen gibt.
Die Dienstleistungsindustrie im Allgemeinen und die Tourismusindustrie im Speziellen reagiert verstärkt auf diese Entwicklung und treiben sie bisweilen sogar voran. Als Beispiele aufgeführt werden können Airlines (bspw. Lowcost Airline, bspw. Helvetic, vs. Flag Carriers, bspw. Swiss), Hotels (Vollhotel, bswp. Sofitel, vs. einfache Übernachtungsanbieter, bspw. Etap) oder auch Banken (Private vs. Retail Banking), wobei - und dies illustriert die Schwierigkeit der Marktsegmentierung und gleichzeitig die Bedeutung der Konsumsituation - ein wohlhabender Private Banking Kunde je nach Fall auch Kunde einer Lowcost Airline sein und gegebenenfalls in einem einfachen Hotel übernachten kann.
Ausgehend von dieser Situationsanalyse werden im Rahmen der Antrittsvorlesung auf Basis der Kundenwertdiskussion Ansätze der zukünftigen Nachfrage- und Angebotsentwicklung im Tourismus diskutiert. Hierbei zeigt sich, dass vermehrt auf der Grundlage unterschiedlicher Nutzenkategorien einer Dienstleistung (für wen werden in welcher Situation welche Arten von Nutzen produziert) argumentiert werden sollte. Es ist die Kenntnis über den situationsspezifischen Beitrag einzelner Nutzendimensionen zum Gesamtnutzen, welcher letztlich wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung touristischer Dienstleistungen gibt.
Language
German
HSG Classification
not classified
Refereed
No
Event Title
Antrittsvorlesung Prof. Dr. Christian Laesser
Event Location
Universität St. Gallen
Subject(s)
Division(s)
Eprints ID
20404