Ausschluss des Gutglaubensschutzes aufgrund eines Gerüchts : Besprechung des Bundesgerichtsurteils 5A_372/2012
Journal
dRSK
ISSN-Digital
1663-9995
Type
judgment annotation (law)
Date Issued
2013-07-24
Author(s)
Abstract (De)
Gutgläubiger Erwerb von Kunstgegenständen vor Inkrafttreten des KGTG: Der Kunsthandel Ende der 80er Jahre ist nicht generell als Markt zu betrachten, der in besonderem Masse dem Angebot von Waren zweifelhafter Herkunft ausgesetzt ist. Wird jedoch einem Käufer ein - aufgrund der Umstände ernstzunehmendes - Gerücht zugetragen, wonach sich von einem konkreten Künstler ein gestohlenes Bild auf dem Markt befinde, muss ihn dies zu weiteren Vorsichtsmassnahmen veranlassen. Im vorliegenden Fall wurden die vom Käufer getroffenen Massnahmen vom Bundesgericht als ungenügend erachtet und ihm die Berufung auf seine Gutgläubigkeit daher verwehrt.
Language
German
HSG Classification
contribution to scientific community
Refereed
No
Publisher
Editions Weblaw
Volume
2013
Number
24. Juli 2013
Start page
1
Subject(s)
Division(s)
Eprints ID
232337