Studienprogramme als hochschuldidaktische Gestaltungs- und Untersuchungseinheit
Type
conference paper
Date Issued
2012-05-11
Author(s)
Abstract (De)
In den vergangenen Jahren wurden viele Vermutungen über die "Wirkungen" von Bologna auf das Studieren geäussert: Schlagworte wie Verschulung oder Entwissenschaftlichung sind zu hören und Studierende stehen im Verdacht, ihr Studium eher als Credit-Point-Jagd denn interessengeleitet zu gestalten (z.B. Stegemann, 2007, o. S.; Schultheis, et al. 2008). Meist handelt es sich jedoch um anekdotischen Beschreibungen, bis auf wenige Ausnahmen fehlen empirisch belegte Erkenntnisse.1 Denn obschon Studierende seit langem Gegenstand der Forschung sind, ist bislang wenig darüber bekannt, wie sie den langfristigen Bildungsprozess eines ganzen Studiums gestalten. Vorwiegend wurde Lernen im engeren Sinne, das so genannte "Classroom Learning" untersucht (Aineley, 2008).
Forschungsfokus. Die diesem Beitrag zugrunde liegende Studie nimmt diese Forschungslücke auf und untersucht Zielvorstellungen und Handlungsstrategien Studierender bei der Bewältigung ihres Studienalltags in unterschiedlichen Bologna-konformen Studienprogrammen. Im Einzelnen wird gefragt, (1) welche Vorstellungen und Wahrnehmungen das Handeln Studierender prägen und (2) welche programmspezifischen Kontextbedingungen die Herausbildung dieser handlungsleitenden Charakteristika beeinflussen. Als theoretischer Rahmen wurde die so genannte Kulturpsychologie herangezogen, die Handeln als Resultat einer Wechselwirkung von individuell-psychischen Merk-malen und sozio-kulturell vermittelten Vorstellungen versteht (Shweder, 1991; Bruner, 1990).
Forschungsfokus. Die diesem Beitrag zugrunde liegende Studie nimmt diese Forschungslücke auf und untersucht Zielvorstellungen und Handlungsstrategien Studierender bei der Bewältigung ihres Studienalltags in unterschiedlichen Bologna-konformen Studienprogrammen. Im Einzelnen wird gefragt, (1) welche Vorstellungen und Wahrnehmungen das Handeln Studierender prägen und (2) welche programmspezifischen Kontextbedingungen die Herausbildung dieser handlungsleitenden Charakteristika beeinflussen. Als theoretischer Rahmen wurde die so genannte Kulturpsychologie herangezogen, die Handeln als Resultat einer Wechselwirkung von individuell-psychischen Merk-malen und sozio-kulturell vermittelten Vorstellungen versteht (Shweder, 1991; Bruner, 1990).
Language
German
Keywords
Hochschulentwicklung
Studienprogramme
Curriculum Development
Higher Education
Faculty Development
HSG Classification
contribution to scientific community
Refereed
Yes
Book title
7. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) zum Thema "WISSENSCHAFT ALS BERUF – HEUTE. PERSPEKTIVEN DES AKADEMISCHEN NACHWUCHSES IN DER WISSENSGESELLSCHAFT" in Wien, vom 9. bis 11. Mai 2012 Abstractband
Publisher
Gesellschaft für Hochschulforschung GfHf
Publisher place
Hamburg
Start page
1
Event Title
7. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf)
Event Location
Wien
Event Date
10.-11.05.2012
Subject(s)
Eprints ID
212042
File(s)![Thumbnail Image]()
Name
2012-05-11_Studienprogramme.pdf
Size
134.08 KB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
62b5d27a878ea9cd226940af5fb01a63