Eignerstrategien für Spitäler als Teil der Hospital Governance
Series
Recht in privaten und öffentlichen Unternehmen
ISBN
978-3-03751-483-2
Type
book
Date Issued
2012
Author(s)
Buschmann, Ute
;
Krummenacher, Salomone
Editor(s)
Abstract (De)
Das schweizerische Spitalwesen ist mittel- bis langfristig aufgrund der
gesundheitspolitischen Entwicklungen und der damit einhergehenden Verschärfung der Wettbewerbssituation einem fundamentalen Wandel unterworfen.
Als Eigner der öffentlichen Spitäler tragen die Kantone die politische
Verantwortung, sollen sich aber zugleich aus der operativen Führung
zurückziehen, um den Spitälern die notwendigen betriebswirtschaftlichen
Freiräume einzuräumen. Im Zuge der anstehenden Veränderungen
im Spitalwesen wurden in den letzten Jahren bis auf wenige Ausnahmen
die kantonalen Spitäler verselbständigt und zum Teil in privatrechtliche
Rechtsformen überführt. Die Kantone vollziehen damit einen Rollenwechsel
weg vom Leistungserbringer hin zum Eigner. Im komplexen Umfeld des
Spitalwesens stellt die Eignerstrategie dabei neben Leistungsvereinbarung
und Spitalgesetzgebung einen elementaren Baustein einer zukunftsorientierten
und nachhaltigen Spitalführung durch die Kantone dar und steht
im engen Verhältnis zu Hospital- respektive Public-Corporate-Governance-
Richtlinien.
Bei der Eignerstrategieproblematik im Spitalwesen handelt es sich um ein
hoch aktuelles Thema. Die Autorinnen geben einen Überblick, welche Eignerstrategien in der Schweiz für Kantons- und Universitätsspitäler bereits
bestehen und wie diese inhaltlich und strukturell aufgebaut sind. Ferner
zeigen sie auf, in welchem Verhältnis Rechtsform, Gesetzgebung sowie
Leistungsauftrag zur Eignerstrategie stehen und beleuchten deren Sinn
und Zweck. Der Leser erhält wertvolle Empfehlungen für den Inhalt, die
Erarbeitung und Umsetzung einer sinnvollen Eignerstrategie im Kontext
der Hospital Governance.
gesundheitspolitischen Entwicklungen und der damit einhergehenden Verschärfung der Wettbewerbssituation einem fundamentalen Wandel unterworfen.
Als Eigner der öffentlichen Spitäler tragen die Kantone die politische
Verantwortung, sollen sich aber zugleich aus der operativen Führung
zurückziehen, um den Spitälern die notwendigen betriebswirtschaftlichen
Freiräume einzuräumen. Im Zuge der anstehenden Veränderungen
im Spitalwesen wurden in den letzten Jahren bis auf wenige Ausnahmen
die kantonalen Spitäler verselbständigt und zum Teil in privatrechtliche
Rechtsformen überführt. Die Kantone vollziehen damit einen Rollenwechsel
weg vom Leistungserbringer hin zum Eigner. Im komplexen Umfeld des
Spitalwesens stellt die Eignerstrategie dabei neben Leistungsvereinbarung
und Spitalgesetzgebung einen elementaren Baustein einer zukunftsorientierten
und nachhaltigen Spitalführung durch die Kantone dar und steht
im engen Verhältnis zu Hospital- respektive Public-Corporate-Governance-
Richtlinien.
Bei der Eignerstrategieproblematik im Spitalwesen handelt es sich um ein
hoch aktuelles Thema. Die Autorinnen geben einen Überblick, welche Eignerstrategien in der Schweiz für Kantons- und Universitätsspitäler bereits
bestehen und wie diese inhaltlich und strukturell aufgebaut sind. Ferner
zeigen sie auf, in welchem Verhältnis Rechtsform, Gesetzgebung sowie
Leistungsauftrag zur Eignerstrategie stehen und beleuchten deren Sinn
und Zweck. Der Leser erhält wertvolle Empfehlungen für den Inhalt, die
Erarbeitung und Umsetzung einer sinnvollen Eignerstrategie im Kontext
der Hospital Governance.
Language
German
Keywords
Public Corporate Governance
Hospital Governance
Eignerstrategie
HSG Classification
contribution to practical use / society
Refereed
No
Publisher
Dike
Publisher place
Zürich
Volume
1. Aufl.
Number
1
Start page
125
Subject(s)
Eprints ID
222684